Der Bulli

Der Bulli

Nein, wir sind keine Hippies! Und nein, auch keine Hipster!

(falls ihr euch angesprochen fühlt: wir mögen euch trotzdem! 😉 )

Und trotzdem wollen wir unsere Reise mit einem Bulli antreten. Warum? Es ist rational. Klingt verrückt, aber auf den zweiten Blick ist das so. Ich erklär’s euch:

  1. Sicherheit: Der Bulli der Generationen T1 bis T2 ist der normalste Kleintransporter in Südamerika. Von 1950 – 2013 wurden dort ca. 1,2 Millionen Bullis unter der Bezeichnung „Kombi“ verkauft. Dementsprechend sind noch sehr viele VW-Busse auf den Straßen Südamerikas unterwegs. Wenn man nicht gerade eine auffällige Lackierung anbringt und Deutschlandflaggen aus den Fenstern flattern, fügt man sich also mit einem Bulli perfekt ins dortige Straßenbild ein. Damit ist man als Ausländer quasi unsichtbar – und das eben auch für Diebe und andere Kriminelle.
  2. Preis: Ein Bulli ist in Südamerika einer der günstigsten Kleintransporter. Besonders die älteren Baujahre kann man manchmal preisgünstig bekommen. Allerdings ist der Zustand oft nicht gut, da die Autos hier in Südamerika reine Arbeitstiere sind und keinen Liebhaberstatus haben!
  3. Simple Technik und Verfügbarkeit von Ersatzteilen: Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen geht mit der Häufigkeit der Bullis einher. Gut, wenn plötzlich irgendwas kaputt geht. Man bekommt das Ersatzteil neu oder gebraucht bei der nächsten Werkstatt. Dank der simplen Technik, kann man auch fast alles mit ein bisschen Erfahrung, einfachem Werkzeug und einem Handbuch selbst reparieren. Ich habe mir vor meiner Reise ein Buch der Reihe „So wird’s gemacht!“ über den T2 gekauft. Zu beachten ist, dass die Technik nicht 100%ig die gleiche ist – aber im großen Ganzen ein guter Anhaltspunkt.